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Verbesserte Interaktion beim Marketing und Innovationsmanagement mit Hilfe des Web 2.0

Unternehmen stehen vor der Aufgabe, sich permanent neu zu orientieren, ihr Geschäftsmodell auf den Prüfstand zu stellen, bevor dies die Konkurrenz tut und Innovationen erfolgreich umzusetzen. Dabei eröffnet der Open Innovation-Ansatz ein in der Vergangenheit unerschlossenes Potenzial an Kreativität und guten Ideen.

Neue Entwicklungen im Umfeld liefern häufig den Auslöser, um das traditionelle Geschäftsmodell eines Unternehmens einmal kritisch zu überprüfen. Bei erfolgreichen Modellen resultiert eine tragfähige Gewinnformel aus dem überzeugenden Nutzenversprechen für Kunden. Dessen Erfüllung basiert auf dem Zusammenspiel von Schlüsselressourcen und erfolgskritischen Prozessen, die Wettbewerbsvorteile ermöglichen. Diese Bausteine unterliegen sowohl einer schleichenden Erosion als auch plötzlich auftretenden Diskontinuitäten, z.B. aufgrund neuer Technologien. Neben einer kontinuierlichen Weiterentwicklung des Geschäftsmodells kann es daher für ein Unternehmen notwendig werden, sich neu zu erfinden. Wird der richtige Zeitpunkt dafür verpasst, führen Restrukturierungsaktivitäten ohne strategische Innovationen nicht zu dem angestrebten Richtungswechsel. Leider liefert die jüngere Wirtschaftsgeschichte hierfür erschreckend viele Beispiele.

Kreation neuer Erlebnisräume durch aktive Einbeziehung der Kunden
Erfreulicherweise eröffnen einige Entwicklungen im Innovationsmanagement und Marketing aber auch die Chance zu einer grundlegenden Neuorientierung. So geht schon seit einigen Jahren der Trend in Richtung einer verstärkten Zusammenarbeit mit externen Partnern in offenen Innovationsnetzwerken und hin zur aktiven Mitwirkung von Kunden im Rahmen eines interaktiven Marketings. Aus einer solchen Interaktion können für den Kunden neue Erlebnisse und Erfahrungen entstehen. Ein Beispiel für diesen so genannten „Experience Co-Creation-Ansatz“ ist die Plattform Nike Plus, mit der der amerikanische Sportartikelhersteller sein traditionelles Geschäftsmodell erweitert hat. Ausgehend von einem Sensor im Laufschuh, der Trainingsdaten an einen MP3-Player sendet, ist in Zusammenarbeit mit dem iPod-Hersteller Apple die inzwischen größte Lauf-Community der Welt entstanden. Wichtige Impulse für das Erlebnis-Marketing kommen aus den Neurowissenschaften.

Die Ideenfindung für Konzepte wie Nike Plus erfordert ein hohes Maß an strategischer Intuition. In zahlreichen Projekten konnten wir für unterschiedliche Branchen zeigen, dass sich das Kreativitätspotenzial einer Organisation durch ein systematisches Designdenken erschließen lässt. Ein solcher Prozess führt zu neuen Wertkurven, mit denen sich ein Unternehmen deutlich von seinen Wettbewerbern abhebt. Im Mittelpunkt stehen dabei individuelle Kundenbedürfnisse, die mit dem neuen Geschäftsmodell besser befriedigt werden als in der Vergangenheit.

Ganzheitliches Innovationsmanagement gemeinsam mit NineSigma
Ein ganzheitliches Innovationsmanagement verbindet traditionelle Innovationsformen mit dem Open Innovation-Ansatz. Dabei kooperieren wir mit NineSigma, dem weltweit erfahrensten Open Innovation-Broker, der seit 2000 Unternehmen als Lösungssuchende mit kreativen Lösungsanbietern zusammen bringt. NineSigma hat inzwischen mehr als 1.500 Projekte realisiert. Viele internationale Konzerne und eine wachsende Zahl an DAX-Unternehmen sind Klienten von NineSigma.

Zusammenarbeit mit der RWTH Aachen
Zu den Pionieren der Open Innovation-Forschung in Deutschland zählt der Lehrstuhl für Technologie- und Innovationsmanagement der RWTH Aachen von Professor Frank Piller. Wir arbeiten in der angewandten betriebswirtschaftlichen Forschung und Beratung mit Herrn Piller und seinem Team zusammen. Dabei verbindet uns das gemeinsame Interesse an interaktiven Wertschöpfungsprozessen zwischen internen und externen Akteuren.

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Nutzen Sie die Chance zum offenen Dialog mit Ihren Kunden
Zahlreiche Unternehmen arbeiten bereits mit Web 2.0-Werkzeugen und bringen sich aktiv in soziale Netzwerke ein. Auch Sie sollten die vielfältigen Möglichkeiten nutzen, mit modifizierten Angeboten auf veränderte Kundenbedürfnisse zu reagieren. So bieten z.B. Markengemeinschaften rund um das Thema Energieeffizienz und Nachhaltigkeit Energiedienstleistern die Chance, ihren Kunden beim Sparen zu helfen und gleichzeitig einen Beitrag zur Lösung des Klimaproblems zu leisten. Das Schlüsselwort lautet: Kundennähe. Im Rahmen innovativer Strategien helfen wir Ihnen, Web 2.0-Tools gezielt einzusetzen und die Interaktion mit Ihren Kunden und Geschäftspartnern gewinnbringend zu verbessern. Dabei kooperiert das Management Systems Network mit der Agentur Force Communications & Media GmbH und dem Web 2.0-Trendspezialisten 22Talents.

Open Innovation mit Plattformstrategien
Standen in der Vergangenheit Innovationsprojekte und -prozesse im Fokus des Innovationsmanagements, so geht es im Zeitalter von Open Innovation und Enterprise 2.0 vor allem darum, erfolgreiche Plattformstrategien zu realisieren. Unternehmen wie SAP, Amazon, Apple und Google verfolgen dabei unterschiedliche Konzepte. Plattformkonzepte sind aber nicht nur für die IT- und Telekommunikationsbranche relevant. In einer Reihe von Feldern, wie dem Energie- und Mobilitätssektor, bei Life Sciences und Investitionsgütern, im Handel und in der Finanzwirtschaft verläuft die Geschäftsmodell-Innovation zunehmend über eine Kooperation verschiedener privater und öffentlicher Partnerorganisationen auf entsprechenden Plattformen. Von zunehmender Bedeutung sind derartige Plattformen auch im Rahmen von regionalen Clustern

Gemeinsam mit der Investoren-Gruppe Bund i, dessen Beiratsmitglied Professor Servatius ist, unterstützen wir Ihr Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung erfolgreicher Plattformstrategien. Ein Schwerpunkt liegt dabei gegenwärtig beim Thema Elekotromobilität. Bund i führt im Rahmen einer neuen Form des Corporate Venture Managements Investoren aus unterschiedlichen Branchen und innovative Unternehmen zusammen. Für beide Seiten eröffnet dieses Konzept vielfältige Vorteile.