
Wettbewerbsvorteile durch eine Optimierung des Managementsystems und seiner Module
Eine Verbesserung des Managementsystems liefert häufig Wettbewerbsvorteile, die von Konkurrenten nur schwer aufzuholen sind. Darum ist es wichtig, die vorhandenen Möglichkeiten auszuschöpfen.
Auch wenn gegenwärtig die Konjunktur wieder anzieht, stellt sich mehr denn je die Frage, wie leistungsfähig das Managementsystem eines Unternehmens ist. Das Zusammenwirken von Managementverhalten, Managementprozessen und -inhalten sowie unterstützenden Informations- und Kommunikationstechnologien entscheidet darüber, wie gut ein Unternehmen nach der Krise durch startet. Viele Unternehmen stellen jetzt fest, dass die Qualität ihres Managementsystems ein Werthebel ist, dessen Potenzial sie noch nicht ausgeschöpft haben. Außerdem liefert eine Verbesserung der Managementqualität dauerhafte Wettbewerbsvorteile, die für die Konkurrenten schwer aufzuholen sind.
Je nach Situation können verschiedene Module des Managementsystems eine unterschiedliche Relevanz haben. In den letzten Jahren standen die Themen Krisenbewältigung und Restrukturierung im Mittelpunkt des Interesses. Da die Finanz- und Wirtschaftskrise primär durch Nachfrageeinbrüche induziert war, galt es, neue Wege im Marketing und Innovationsmanagement zu beschreiten. Das veränderte Umfeld erforderte eine flexible Anpassung der Strategien. Für die operativen Bereiche ergab sich die Notwendigkeit, die erfolgskritischen Geschäftsprozesse auf den Prüfstand zu stellen und entsprechend zu optimieren.
Produktive Energie statt Resignation
Ein Managementsystem ist ein komplexes soziales System, bei dessen Veränderung mit einer Reaktion des „Immunsystems“ eines Unternehmens zu rechnen ist. Umso wichtiger ist ein begleitendes Change Management. Ein solcher aktiv gestalteter Wandel sollte in die Lösung von Sachproblemen integriert werden. Gute Führungskräfte sind auch gute Change Manager. Von entscheidender Bedeutung ist es, mit dem Energiezustand der Organisation angemessen umzugehen. Aktuell stellt sich die Aufgabe, die Konjunktursignale sorgfältig zu beobachten, bei Mitarbeitern produktive Energien freizusetzen und deren Motivation zu stärken. Wenn dies gelingt, wird die Verbesserung des Managementsystems von allen als positive Veränderung wahrgenommen. Der Personalbereich ist dabei ein wichtiges Bindeglied zur Führung.
Chancen beim Thema Nachhaltigkeit
In vielen Branchen eröffnen sich für Unternehmen neue Chancen beim Thema Nachhaltigkeit. Diejenigen, die frühzeitig auf ökologische und soziale Verantwortung gesetzt haben, sind häufig auch wirtschaftlich erfolgreicher als ihre Konkurrenten. Deutschland hat bei grünen Technologien immer noch eine Vorreiterrolle, die es zu verteidigen und auszubauen gilt. Wir unterstützen unsere Klienten beim Wandel zu einer nachhaltigen Unternehmenspolitik und begleiten System-Innovationen im öffentlichen Sektor, z.B. die Erreichung von Nachhaltigkeitszielen von Kommunen.
Unsere Beratungsschwerpunkte liegen seit vielen Jahren bei den folgenden Themen (Abb. 3):
- strategische Führung, M&A und Organisation
- Marketing und Innovationsmanagement
- Krisenbewältigung und Restrukturierung sowie
- Personalmanagement und Wandel.
Häufig sind diese Themenfelder durch Bereichsgrenzen voneinander abgeschottet. Im Rahmen unserer Forschung, Beratung und Führungskräfteentwicklung streben wir eine ganzheitliche Sichtweise an, die hilft, Bereichsgrenzen zu überwinden.
Evolution zum Enterprise 2.0
Gegenwärtig verändern sich die genannten Themen unter dem Einfluss der Entwicklung zum Enterprise 2.0. Das heißt: Neue Informations- und Kommunikationstechnologien ermöglichen eine intensivere Einbeziehung von Kunden, Wertschöpfungspartnern und Mitarbeitern in die operativen und strategischen Prozesse des Unternehmens. Auch Sie können mit unserer Hilfe erfolgreich den Wandel zu einem Enterprise 2.0 bewältigen. Den Ausgangspunkt für eine solche Öffnung der Führung bildet ein Rahmenkonzept für die Nutzung von Web 2.0-Werkzeugen und Social Media. Auf dieser Grundlage erfolgt eine Einschätzung der Chancen und Risiken. Neben einem Ausbau der IT-Systeme erfordert die Entwicklung zum Enterprise 2.0 eine Förderung von Open Leadership-Kompetenzen und einen kulturellen Wandel.
